Was für ein Comeback! Die weibliche B-Jugend des SC Markranstädt hat beim MSV Dresden eindrucksvoll Moral bewiesen
und nach einem deutlichen Rückstand zur Halbzeit noch einen 21:19-Auswärtssieg (8:15) eingefahren. Die Partie begann aus Sicht der Piranhas alles andere als optimal. Dresden erwischte den besseren Start und setzte sich früh ab. Markranstädt fand zunächst kaum Zugriff in der Abwehr und hatte im Angriff Schwierigkeiten, klare Chancen zu nutzen. So wuchs der Rückstand kontinuierlich an, und zur Pause lagen die Gäste deutlich mit sieben Toren zurück.
Doch was dann folgte, war ein Auftritt voller Leidenschaft, Kampfgeist und Teamzusammenhalt. Mit Wiederanpfiff zeigte sich die Mannschaft wie verwandelt. Die Abwehr arbeitete plötzlich viel aggressiver und kompakter, Ballgewinne wurden erzwungen und im Angriff konsequenter ausgespielt. Tor um Tor kämpften sich die Piranhas zurück ins Spiel – und mit jeder gelungenen Aktion wuchs das Selbstvertrauen. Besonders Megan Burdy (7 Tore) und Mia Lena Gutsmuths (6 Tore) übernahmen Verantwortung und führten das Team in dieser entscheidenden Phase. Auch Mia Oehme setzte wichtige Impulse im Angriffsspiel. Mitte der zweiten Halbzeit war der Rückstand aufgeholt, das Spiel komplett gekippt. Die Piranhas spielten nun mit deutlich mehr Energie, während Dresden zunehmend unter Druck geriet. Spätestens mit der Führung war klar: Dieses Spiel lassen sich die Gäste nicht mehr nehmen. In der Schlussphase blieb Markranstädt nervenstark und verteidigte den Vorsprung mit viel Einsatz und Leidenschaft. Am Ende stand ein hart erkämpfter, aber absolut verdienter 21:19-Erfolg, der vor allem eines zeigt: Diese Mannschaft gibt sich niemals auf.
