#ZWOOTE zeigt Moral, muss sich im Derby aber geschlagen geben
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#ZWOOTE zeigt Moral, muss sich im Derby aber geschlagen geben

Das war nicht der Derbyabend, den sich unsere #ZWOOTE vorgestellt hatte.

Gegen die SG MoGoNo Leipzig musste sich die Mannschaft nach einer schwachen ersten Halbzeit mit 28:32 (7:15) geschlagen geben. Trotz einer beeindruckenden Aufholjagd in der Schlussphase reichte es am Ende nicht mehr, um die Partie zu drehen.

Dabei lief von Beginn an wenig zusammen. Im Angriff fehlten Tempo, Tiefe und vor allem die nötige Konsequenz im Abschluss. Auch defensiv fanden die Piranhas nicht den gewohnten Zugriff. Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und erspielten sich bis zur Pause eine deutliche 15:7 Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die #ZWOOTE phasenweise ein anderes Gesicht. Doch immer wieder verhinderten einfache Gegentore, vergebene Chancen und zahlreiche Zeitstrafen eine echte Aufholjagd. Beim 20:28 gut sieben Minuten vor Schluss schien die Partie bereits entschieden.

In den letzten Minuten zeigte die Mannschaft endlich das, was sie eigentlich auszeichnet: Tempo, Leidenschaft und den unbedingten Willen, Tore zu erzielen. Mit einem starken Endspurt kämpften sich die Markranstädterinnen noch auf 28:32 heran. Für eine Wende kam dieses Aufbäumen allerdings zu spät.

Cheftrainer Jonas Kopp fand nach dem Spiel deutliche, aber auch anerkennende Worte:

„Der Start war alles andere als das, was wir uns vorgenommen hatten. Im Angriff haben wir viel zu oft quer gespielt, kaum die Tiefe gesucht und unsere Chancen katastrophal genutzt. Drei Tore nach 20 Minuten sprechen für sich. Auch defensiv haben wir uns zu wenig gegenseitig unterstützt und nicht konsequent genug zugefasst. Dazu kamen viele Zeitstrafen, die das Spiel zusätzlich erschwert haben. Sicherlich waren auch einige Entscheidungen auf beiden Seiten fragwürdig und in manchen Situationen fehlte uns nach guter Abwehrarbeit das nötige Glück. Aber das darf keine Ausrede sein. Was ich der Mannschaft hoch anrechne, ist ihr Kampfgeist. Trotz des hohen Rückstands hat sich niemand aufgegeben. Die letzten fünf Minuten haben gezeigt, wie wir Handball spielen können und wollen: mit Tempo, Herz und dem klaren Willen zum Tor. Genau diese Leistung müssen wir künftig über 60 Minuten auf die Platte bringen.“

Eine verdiente Niederlage, aus der es die richtigen Lehren zu ziehen gilt. Der Kampfgeist stimmt, doch um solche Spiele erfolgreich zu gestalten, braucht es ein selbstbewussteres Mindset und mehr spielerische Konstanz über die gesamte Spielzeit.

Weiter geht es für die #ZWOOTE im Pokal, auswärts am 24.10.2026 16.00 Uhr in Radeberg, bevor am Samstag, 07.11.2026, um 17.00 Uhr der SC DHfK im Sportcenter zum nächsten Derby zu Gast ist.

Spielstatistik:

SC Markranstädt II 28:32 SG MoGoNo Leipzig (7:15)

Verbandsliga West | 10.10.2026 | Sportcenter Markranstädt

 

Für den SCM spielten: Selina Kahnt 7, Eileen Kriegel 6, Laura Grünendahl 6, Isabel Sieber 3, Anne Baier 2, Sidney Grass 2 (1/2), Frederike Raue 2, Carolin Kühne, Charlott Rudolphi, Jennifer Lübke, Kyra Barthel, Laura Nüchtern, Nadine Slupina Im Tor: Vivien Bohne

 

Siebenmeter: Piranhas 1/2, MoGoNo 3/4

Zeitstrafen: Piranhas 6, MoGoNo 4

Schiedsrichterinnen: Carolin Maria Meyer / Franziska Bertl